HOCH-N:Das HOCH-N-Netzwerk

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Das Netzwerk während der Projektlaufzeit

Neben der Forschung in den verschiedenen Handlungsfeldern war die Vernetzung der deutschen Hochschulen im Themenkontext Nachhaltigkeit ein wesentliches Ziel des Projekts HOCHN. Durch kollegiale Zusammenarbeit, gemeinsame Veranstaltungen und gegenseitige Lernprozesse wird die nachhaltige Entwicklung der deutschen Hochschullandschaft vorangetrieben. Die HOCHN-Netzwerkarbeit wurde durch Akteur*innen der Universitäten Hamburg und Bremen koordiniert und wird durch die DG HochN fortgeführt.

ZUm Ende des Projekts wirkten 260 Hochschulangehörige von 137 verschiedenen Hochschulen mit (Stand Juni 2020). Etwa jede dritte deutsche Hochschule war somit im HOCHN-Netzwerk vertreten. Das Netzwerk war dabei offen für Hochschulen und Statusgruppen aller Art: Professor*innen, Lehrende, Mitarbeitende und Studierende wirkten gleichermaßen als “Partner*innen für eine nachhaltige Hochschullandschaft” mit und machten ihr spezifisches Engagement im Bereich Nachhaltigkeit in ihren HOCHN-Landkartenprofilen sichtbar. Die dort aufgeführten Praxisbeispiele, insgesamt über 700, umfassten Projekte und Good-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Handlungsfeldern der Hochschulen. Sowohl die Vielfalt verschiedener Herangehensweisen als auch ggf. deren Orchestrierung und Aufeinanderbezogenheit wurden dadurch abgebildet. In diesem Zusammenhang nahmen insbesondere die Partnerhochschulen von HOCHN eine Vorbildfunktion ein: Neben einzelnen Mitgliedern der Hochschule, die bereits als Partner*innen für eine nachhaltige Hochschullandschaft Teil des Netzwerks waren, wirkten Partnerhochschulen als Gesamtinstitution bei HOCHN mit.

Übersicht über die Struktur des Netzwerks
Die Struktur des HOCHN-Netzwerks

Über das HOCHN-Netzwerk wurden Aktivitäten, Projekte und transformative Ansätze im Kontext Nachhaltiger Entwicklung an deutschen Hochschulen über eine Online-Landkarte sichtbar gemacht. Als theoretisch fundierte Informations- und Wissensaustauschplattform gab sie einerseits einen geographischen Überblick über alle beteiligten Personen und Institutionen und ermöglichte andererseits eine gezielte Suche nach passenden Praxisbeispielen und Ansprechpartner*innen. Über die Tabellenfunktion war es möglich, im gesamten Verzeichnis der Partner*innen für eine nachhaltige Hochschullandschaft entweder geographisch oder nach der gewünschten Kategorie der Praxisbeispiele zu filtern. Außerdem half die Stichwortsuche dabei, Personen oder Hochschulen mit der gesuchten Erfahrung und Expertise zu finden. Die HOCHN-Landkarte ermöglichte es, direkt mit anderen Mitgliedern des Netzwerks in Kontakt zu treten und anhand der “grünen Waben”, die die Partner*innen des Netzwerks auf der Landkarte symbolisieren, einen Einblick in die Dichte der nachhaltigen Hochschullandschaft in Deutschland zu bekommen. Auch bei der Programmierung der HOCHN-Landkarte wurden Prinzipien der Nachhaltigkeit berücksichtigt. So erfolgt das Hosting im Rechenzentrum der Universität Hamburg, dessen Energieverbrauch aus Ökostrom gedeckt wird. Außerdem wurde die Kartenanwendung nicht von einem privaten Dienstleister, sondern innerhalb des Projekts und aufbauend auf Open-Source-Technologien entwickelt und gepflegt. Dies ermöglichte die Kontrolle über Datenschutz, Datensicherheit und Datenzugänglichkeit sowie eine kosteneffiziente und kommerziell unabhängige Weiterentwicklung.

Neben der Landkarte hatten regelmäßige Netzwerktreffen und -veranstaltungen einen hohen Stellenwert und sorgten für einen unmittelbaren Austausch der Mitglieder (in der Projektlaufzeit fanden pro Jahr im Schnitt etwa 37 regionale und überregionale Veranstaltungen von und mit HOCHN statt). Die Vernetzung war für HOCHN nicht auf Deutschland beschränkt. Auch der internationale Austausch zu Nachhaltigkeit an Hochschulen wurde über HOCHN-Veranstaltungen adressiert. Beispielsweise fand im September 2017 der Hamburg Sustainable Development Summit (HSDS) statt. Hier kamen die drei Nachhaltigkeitsnetzwerke COPERNICUS Alliance, European Postgraduate Sustainable Development Symposium und HOCHN zusammen, um voneinander zu lernen und Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit zu erkunden. Über 200 Teilnehmende aus mehr als 22 Ländern diskutierten hier in verschiedenen methodischen Formaten über aktuelle Nachhaltigkeitsherausforderungen in Hochschulforschung, -lehre und -verwaltung. Viele der dort diskutierten Themen konnten beim Netzwerk-Tag in Bremen im September 2018 vertieft werden. Darüber hinaus boten regelmäßige Praxis-Forschungssessions sowie Workshops, HOCHN-Netzwerkhubs und Co-Creation-Hubs weitere Möglichkeiten des Wissens- und Erfahrungsaustauschs.

HSDS-Workshop "Sustainable Universities - A Systematic Living Lab aaproach to combine research, education and campus operations"

Die regionalen Hub-Veranstaltungen fanden mindestens viermal im Jahr statt und sorgten für einen noch engeren Kontakt auf regionaler Ebene sowie zu spezifischen Themen, wie Mobilitätskonzepte für den Hochschulcampus oder Schritte zur Implementierung einer Nachhaltigkeitsberichterstattung. Diese Netzwerktreffen wurden zumeist in Zusammenarbeit lokalen Netzwerken oder Hochschulen veranstaltet.

Über die verschiedenen Veranstaltungsformate und Treffen hinaus wirkten die teilnehmenden Akteur*innen auch als Multiplikator*innen, wodurch sich das Netzwerk kontinuierlich erweiterte. Die wachsende Aufmerksamkeit dem Thema Nachhaltigkeit an Hochschulen gegenüber spiegelte sich auch in der hohen Nachfrage nach den im Rahmen von HOCHN entwickelten Leitfäden, die einen niedrigschwelligen Einstieg in die unterschiedlichen Bereiche nachhaltiger Hochschulentwicklung bieten. Die Diversität der Partner*innen des Netzwerks und die daraus resultierende Vielfalt an Erfahrungen fördern die Lernprozesse und die gemeinsame Generierung von Wissen für eine nachhaltige Entwicklung der Hochschullandschaft. Parallel zu der interdisziplinären Vernetzung trägt die Zusammenarbeit mit außerhochschulischen Akteur*innen und Netzwerken, wie dem Netzwerk n oder Scientists for Future, letztlich dazu bei, die nachhaltige Entwicklung von Hochschulen weiter voranzutreiben. Die weitere Vernetzung und der Wissensaustausch über das Projektende hinaus sollen insbesondere durch das HOCHN-Wiki und die DG HochN ermöglicht werden.

Das Netzwerk heute

Seit Projektende am 31.04.2021 übernimmt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen die Verantwortung für ein lebendiges Netzwerk. Sie betreibt zudem dieses Wiki als Tool und Plattform für alle Interessierten, ob Mitglied im Verein oder nicht. Ursprünglich wurde überlegt, die Landkarte des Projektes in dieses Wiki umzusiedeln, was jedoch aus Datenschutzgründen wieder verworfen wurde[1]. Stattdessen gibt es nun die Möglichkeit, sich über die eigene Profilseite auf der Karte des DG HochN-Wikis einzutragen.

Wenn Sie an der lebendigen Community für Nachhaltigkeit an Hochschulen teilnehmen wollen, haben Sie eine oder alle der folgenden Möglichkeiten zur Wahl:

  1. Nehmen Sie Kontakt zur DG-HochN auf
  2. Nehmen Sie an einem der Hub-Veranstaltungen teil (Zusammenfassungen vergangener Termine finden Sie hier)
  3. Beantragen Sie einen Wiki Account und bringen Sie Ihre Erfahrung, Fragen und Lösungen ein.
  4. Finden Sie nach Ausfüllen Ihrer Profilseite auf der Karte Kolleg:innen in Ihrer Nähe

Bei Fragen und Unklarheiten sehen Sie gerne die "ersten Schritt im Wiki" an oder melden sich beim Wiki-Support.

Notiz: Die Schreibweise des Projekts HOCHN sowie des Vereins DG HochN unterscheidet sich.

  1. Sollten Sie auf der Karte vertreten sein und einen unkomplizierten Umzug ins Wiki wünschen, wenden Sie sich gerne an den Wiki-Support
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